„American Cuisine“

Hallo Leute!

Ich bin jetzt schon mehr als ein Monat hier, obwohl es sich erst wie gestern anfühlt. Ich weiß, das klingt echt klischeehaft, aber es stimmt. Schön langsam gewöhne ich mich an meinen Stundenplan und an Englisch als Unterrichtssprache. Nur damit ihr gewarnt seid, ich hab schon 2 Würfe in Martial Arts gelernt ;). Sonst hab ich festgestellt, dass es viel mehr Hausübung gibt als zu Hause :(. Aber nach diesem Jahr kann ich euch wenigstens in den Boden rechnen, es vergeht nämlich keine Mathetag ohne eine midestens zweiseitige Hausübung. Aber sonst sind meine Tage gutgefüllt: Ich hab jeden Mittwoch 4 Stunden und jeden Samstag 8 Stunden inklusive 1 Stunde Mittagspause Marching Band Probe. In den Mittagspausen gehen wir (=meine Gastschwester und Freunde) meistes irgendwo hin essen. Ich probiere derzeit die amerikanischen Ketten aus: Jack in the Box, Wendys, Pizza Factory und Dairy Queen ( da haben die Eis, das so dick ist, dass man den Becher umdrehen kann ohne dass es herausfällt 🙂 ansonsten sind die Restaurants gerade zu erschreckend klischeehaft: Burger und Pommes.

Apropos Essen: ich hab gelernt die Amis nennen Chips „chips“ und Pommes „fries“. Ich hatte immer gedacht Chips heißen „crisps“ und Pommes „chips“, aber das ist wahrscheinlich Britisches Englisch.

Noch immer zum Essen (das ist echt wichtig ;): In Amerika wird ein eher kleines Mittagessen (normalerweise ein Sandwich, Obst und etwas Süßes) und ein großes, frühes, (ca. 6) Abendessen gegessen. Daher braucht man ein reichhaltiges Frühstück. Wir hatten heute Waffeln, Eierspeis und Geselchtes. Wir hatten schon Smoothies, Joghurt mit Bananen, gebratenen Speck, Bananenbrot (=nicht sehr süßen Bananenkuchen in Kastenform), Hash Browns (=dicke breakfast  for dinnerkleinKartoffelpuffer), ein Marmelade-Speck Sandwich, faschierte Laibchen oder Cornflakes natürlich nicht alles auf einmal 😉 aber schon zwei oder drei dieser Gerichte.

Sonst hab ich in Englisch schon 2 Bücher gelesen, die ich echt empfehlen kann:

·         „Flowers for Algernon“, darin geht es um einen nicht sehr intelligenten Mann, der operiert wird, um ihn klüger zu machen und

·         „The Children of Willesden Lane“, ein Buch über ein jüdisches Mädchen aus Wien, das mit einem „Kindertransport“ nach England kommt; kurz vor dem 2. Weltkrieg. Das Buch hat mir mein Englischlehrer gegeben, weil ich ihm gesagt habe, dass ich gerne lese: Das hab ich echt verschlungen, genauso wie meine Gastmutter.

Bis bald,

Elena

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