Ostern

Hallo Leute,

ich hoffe ihr habt alle die Festtage gut überstanden. Ich hatte, anders als in Österreich, Karfreitag und die Woche nach Ostern frei. Wir sind gleich am Freitag nach Sacramento gefahren, wo die Eltern meiner Gastmutter wohnen. Das Wetter war wirklich schön (ich habe Fahrenheit noch immer nicht ganz drauf, also kann ich keine genauen Zahlen geben), aber es war kurze-Ärmel-lange-Hosen-Wetter und ich bin im Garten gesessen und hab mein Buch gelesen.

Dann haben wir die Mutter meiner Gastmutter abgeholt (sie lebt in Betreuten Wohnen) und haben sie zu (ihrem) Haus gebracht (das sie für Familienbesuche behalten). Auf der Fahrt sind mir zwei Dinge aufgefallen:

1.s Sacramento gibt es richtig schöne Häusern und

2. Es ist so schön Gras zu sehen und zu wissen, dass es nicht sofort dürr wird, wenn es nicht ständig gegossen wird.

Außerdem blühen in Sacramento gerade die Rosen! Das Essen haben wir von Long John’s Silver, einem Fisch-Fast-Food Restaurant, geholt, wir hatten frittierte Fischfilets, Pommes, Krautsalat und Hushpuppies (kleine frittierte Maismehlbälle).

Am Samstag sind die Brüder und Neffen meiner Gastmutter gekommen, um einige Möbel vom Haus zur neuen Wohnung der Mutter zu bringen. Danach veranstalteten wir ein Picknick im Park zu Ehren des 90. Geburtstag des Vaters meiner Gastmutter. Wir hatten Osterschinken, Salate (Grüner, Kartoffel und Nudel), süßeres, fluffiges, amerikanisches Brot mit Butter, Chips und von meiner Gastschwester Alisha und mir selbst gefärbte Ostereier und Cupcakes., Wir haben das schöne Wetter genossen, einen kleine Spaziergang gemacht und geplaudert. Danach haben wir gemeinsam „Gast“Großmutters neue Wohnung eingerichtet. Zum Abschluss haben wir uns mit einem Rootbeer float belohnt (Rootbeer ist ein Soft Drink wie Cola oder Sprite hat aber eine eigenen Geschmack, der schwer zu beschreiben ist mit Vanilleeis drinnen, das klingt vielleicht komisch, aber man lernt es lieben).

Am Sonntag sind wir aufgestanden und haben zwei Sackerl auf dem Tisch gefunden, die der Osterhase da gelassen hat. Auch in Amerika versteckt man Ostergeschenke, aber wir sind ein bissi alt dafür und außerdem war das Wetter nicht mehr so schön. In den Sackerln waren verschiedene Süßigkeiten:

  • ein Schokohase nicht hohl sondern auch mit Schoko gefüllt,
  • Reeseeier = Schoko gefüllt mit einer süßen Erdnussfülle (die Amerikaner halten die Kombination von Erdnüssen und Schoko für hervorragend, Da liegen unsere Meinungen auseinander 😉
  • kleine Ostereier, wie Maltesers gefüllt, aber mit einer farbigen Zuckerglasur anstelle der Schoko,
  • Peepeier = Marshmallow-ähnliche Eier,
  • Kaugummi und
  • Tic Tacs.

Nach der Kirche, in der VIELE Leute waren und haben nochmals meine Gastgroßmutter besucht. .

Am Montag und ich habe Sutter’s Fort kennengelernt, das erstaunlicherweise mitten in der Innenstadt von Sacramento liegt. Es war eines der ersten Gebäude der Stadt, das bereits vor dem Goldrausch (1849) erbaut wurde., Der Goldrausch hat dafür gesorgt, dass es Sacramento, wie wir es heute kennen, gibt. Aber das Coole an der ganzen Sache war, dass im Fort VolkschülerInnen mit ihren Lehrern und Eltern im Stile des 19. Jh gekleidet waren und die in verschiedenen Stationen gelernt haben, wie Brot in einem Holzofen gebacken wurde oder wie man ein Lasso wirft und wir haben dabei zugeschaut und mitgelernt. Das hat dem ganzen Besuch viel interessanter und die Geschichte erlebbar gemacht. Die Heimfahrt am Dienstag war ein kleines Abenteuer: Es hatte in den Bergen geschneit und es sah aus, wie im Winterwunderland. Wir haben Schneekettenkontrollen passiert, für uns kein Problem, weil wir mit Allradantrieb und Winterreifen keine brauchen. Im Schneetreiben haben wir nicht einmal den riesigen Lake Tahoe erkannt!

Liebe Grüße aus Carson City,

Elena

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